Kooperation Breitscheid Lintorf

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Der TuS Breitscheid stand in intensiven Gesprächen über eine Kooperation mit unserem Nachbarverein TuS Lintorf. In dieser Woche gab der TuS Lintorf eine Kooperation mit Rot-Weiß-Lintorf und dem Triathlon Team Ratingen bekannt. Warum nicht auch mit unserem Verein? Hierzu befragte unsere zweite Vorsitzende Chantal Gobrecht die Vorstandsmitglieder Klaus Stemmer und Rüdiger Welsch.

Chantal:  Klaus, Rüdiger, Ihr hattet von unserem Vorstand das Mandat, mit dem TuS Lintorf eine Kooperation abzustimmen. Stattdessen arbeiten die Lintorfer nun aber mit Rot-Weiß Lintorf und dem TTR zusammen. Warum nicht mit uns?

Klaus: Wir hatten mehrere Gespräche mit der Lintorfer Vereinsführung. Dabei ergaben sich leider gleich mehrere Gründe, die letztlich zu unserer Absage an die Lintorfer geführt haben.

Chantal: … und welche waren das?

Rüdiger: In einem ersten Gespräch haben wir zunächst den Vorschlag einer „exklusiven Kooperation“ gemacht, also ausschließlich zwischen unseren Vereinen. Wir als Mehrspartenverein mit über 750 Mitgliedern bieten ja ein umfangreiches Sportangebot an. Das hätte sich ideal mit dem Angebot aus Lintorf ergänzt. Die Zusammenarbeit mit einem weiteren Fußball- und Triathlon Verein hat aus unserer Sicht keinen Sinn gemacht. Wir haben keinen Mehrwert für unsere Mitglieder gesehen.

Klaus: Unsere Gesprächspartner waren zu einem solchen Modell jedoch nicht bereit. Das fanden wir zwar nicht gut, haben es aber für das Ziel einer partnerschaftlichen Kooperation akzeptiert. So begannen wir anschließend, erste Eckpfeiler abzustimmen, zum Beispiel welche Angebote wir den Mitgliedern unsere Vereine machen wollen, wann es – abhängig von der Corona-Entwicklung – losgehen und welche Anreize es für eine Doppelmitgliedschaft geben soll.

Führte das Interview mit Klaus und Rüdiger: Zweite Vorsitzende Chantal Gobrecht

 

Chantal: Das hört sich konstruktiv und vielversprechend an. Wo ist das „aber“?

Rüdiger: Konkrete Ergebnisse resultierten aus diesem ersten Gespräch noch nicht, dafür war einfach die Zeit zu knapp.

Klaus: In unserem nächsten Gespräch stellte sich dann aber heraus, dass die  von Lintorfer Seite angebotenen Vergünstigungen aus unserer Sicht keine wesentlichen Vorteile für unsere Mitglieder waren.

Chantal:      Kannst Du ein Beispiel nennen?

Klaus:          Klar! Das Lintorfer Angebot bestand wesentlich im Entfall von Einmal-Kosten, das heißt der Aufnahmegebühr und den Kosten für den Eingangscheck für die Nutzung des TUSfit Centers. Beides sind für uns Breitscheider insofern keine Vorteile, da solche Kosten bei uns gar nicht anfallen.

Rüdiger:      Darüber hinaus sollten die Lintorfer Abteilungsbeiträge als auch der „Grundbeitrag“ unverändert bleiben. Es gab auch noch das Angebot eines 4 monatigen kostenlosen „Schnupperns“.

Chantal:   Was haben wir im Gegenzug angeboten?

Klaus: Zugang zu allen verfügbaren Sportangeboten mit einer sechsmonatigen Schnupperzeit und erst danach ein Beitrag von 9 € pro Monat für die Mitgliedschaft.

Chantal:      Gab es weitere Gründe für die Absage?

Rüdiger:      Wir haben vorgeschlagen, eine gemeinsame Pressemitteilung herauszugeben. Dieses wurde jedoch ebenso abgelehnt wie das „Überdenken“ des Lintorfer Angebotes, um es ausgeglichener zu gestalten.

Klaus:  Immerhin sind wir so verblieben, dass wir im Gespräch bleiben. Vielleicht ergibt sich in Zukunft eine neue Konstellation. Wir haben uns darauf verständigt, dass wir uns im nicht-sportlichen Bereich gegenseitig unterstützen und vielleicht bei dem ein oder anderen Projekt, einer Veranstaltung oder ähnlichem kooperieren.

Rüdiger:     Das alles haben wir sauber und offen kommuniziert. Wir bleiben mit dem TuS Lintorf freundschaftlich verbunden.

Chantal:      Vergeben wir hier nicht die Chance, neue Mitglieder für „unseren“ TuS zu gewinnen?

Rüdiger:      Hierüber haben wir uns in der Tat schon Gedanken gemacht. Und entwickeln gerade eine Kampagne zur Mitgliedergewinnung.  Auch über mögliche Kooperationen mit anderen Vereinen die unser Angebot ergänzen, denken wir intensiv nach.

Klaus:    Wir haben tolle Angebote, engagierte Mitglieder, die uns auch in dieser schwierigen Zeit begleitet haben und – das darf man auch nicht vergessen – attraktive Beiträge. Das müssen und wollen wir prominent kommunizieren.

Chantal:   Vielen Dank für Eure Erläuterungen!

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