Breitscheider Triathleten beim Ironman 70.3 Duisburg vorne dabei

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Als in 2019 bekannt wurde, dass „direkt nebenan“ in Duisburg ein 70.3-Ironman stattfinden soll, war ein Start für zahlreiche Triathleten des TuS Breitscheid eine Selbstverständlichkeit. Am Sonntag, dem 29. August war es nach Corona-bedingten Verzögerungen und Verschiebungen dann endlich so weit: der erste Ironman im Pott konnte starten. Der TuS Breitscheid war mit sieben Wettkämpfern vertreten. Leider begleitete ausgiebiger Dauerregen die Veranstaltung über den gesamten Tag.

Um 8:00 sprangen die ersten von insgesamt rund 2.000 Triathleten in das kühle Nass der Regattabahn in Duisburg-Wedau. Mit Startnummer 19 war Jan Fischer ganz vorne dabei. „Ob ich der Nummer wohl gerecht werden kann?“ zeigte sich Fischer vor dem Wettkampf skeptisch.

Fischer zeigte direkt bei der Auftaktdisziplin, dass seine Skepsis unberechtigt war. Mit 27:21 Minuten über die 1.900 Meter bewies er, dass er in den vergangenen Lockdowns nichts von seiner Schwimmstärke verloren hatte. Durch den „rolling-swim“ Start lagen zwischen dem ersten und dem letzten Breitscheider mehr als 75 Minuten. Mit Nummer 995 startete Michael Ridderskamp als letzter TuS-Breitscheider um 9:21 Uhr.

Michael Ridderskamp
Dirk Markowski
… und Thomas Weiner beim Schwimmausstieg

Der anschließende Radkurs führte in zwei Runden über insgesamt 90 Kilometer zunächst durch die Duisburger Innenstadt, überquerte dann den Rhein und verlief linksrheinisch bis zu einem Wendepunkt. Hier kam es wegen der regennassen Straßen zu zahlreichen Stürzen.

Auch auf der Radstrecke ließ Fischer nichts anbrennen und spulte die 90 Kilometer in knapp unter 2:20 Stunden ab, was einer Durchschnittsgeschwindigkeit von rund 39 km/h entspricht. Mit Peter Kotseronis (2:28 Stunden) und Michael Ridderskamp (2:36 Stunden) finishten zwei weitere TuS-Athleten den Radkurs mit einem Schnitt von über 35 km/h.

Jan Fischer auch auf der Laufstrecke ganz vorne dabei

Der abschließende Laufkurs führte über 21,1 Kilometer in drei Runden nochmals entlang der Wedau, bevor die völlig durchnässten Triathleten endlich in das Schauinsland-Stadion als Ziel einlaufen konnten. „Der ständige Regen drückte während des Radfahrens und des Laufens schon ziemlich auf´s Gemüt“, so Dirk Markowski nach dem Wettkampf. Ein Stimmungsaufheller nicht nur für die TuS-Teilnehmer war da der TuS-Fanclub. Mit Ratschen, Trillerpfeifen und Anfeuerungsrufen zauberten die „TuSies“ vielen Wettkämpfer ein Lächeln auf die Lippen. „Ich habe mich bei jeder Runde gefreut, wieder bei den Vereinskollegen vorbeizulaufen und mich motivieren zu lassen“ freute sich Thomas Weiner auch noch nach dem Wettkampf.

Auch beim abschließenden Halbmarathon zeigte Fischer eine hervorragende Leistung. Mit einer Zeit von 1:26 Stunden kam er nach insgesamt 4:17:44 ins Ziel und erreichte damit einen hervorragenden vierten Platz in der stark besetzten AK 30 sowie mit Platz 15 eine Top 20 Platzierung im international besetzten Gesamtfeld. „Wurmt mich etwas, dass ich einen Platz auf dem Treppchen um grade einmal 20 Sekunden verpasst habe“, so Fischer. „Trotzdem bin ich voll zufrieden mit meiner Leistung, insbesondere auch aufgrund der extrem langen Wettkampfpause und der wirklich widrigen Umstände“. Eine sehr starke Laufleistung zeigte auch Björn Baumgarten, der den Halbmarathon mit 1:36 Stunden absolvierte und somit mit 4:58:29 Stunden eine Gesamtzeit unter der magischen 5 Stunden-Grenze erreichte.

Ebenfalls zufrieden sein konnte mit Gerd Müßgens auch ein Veteran der Ratinger Lauf- und Triathlonszene. Nach mehrjähriger Wettkampfpause ließ es sich der mehrfache Hawaii-Finisher nicht nehmen, bei diesem „Heimat-Ironman“ an den Start zu gehen. Der zweite Platz in der AK 65 bewies, dass Müßgens nichts von seiner Klasse verloren hat.

Thomas Weiner, Michael Ridderskamp, Dirk Markowski und Peter Kotseronis beim Zieleinlauf

Die Ergebnisse der TuS Breitscheid Starter:

Rang in AK Name AK Gesamtzeit Schwimmzeit Radzeit Laufen
4 Jan Fischer 30 04:17:44 27:21 2:19:13 1:26:22
25 Björn Baumgarten 45 04:58:29 39:42 2:33:14 1:36:37
34 Peter Kotseronis 50 05:08:38 39:36 2:28:30 1:51:07
54 Dirk Markowski 55 05:31:10 44:15 0:42:20 1:51:13
82 Michael Ridderskamp 45 05:35:24 38:42 2:36:18 2:07:19
67 Thomas Weiner 55 05:40:47 40:45 2:47:25 1:57:54
2 Gerd Müßgens 65 05:49:22 40:08 2:41:10 2:13:19

 

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