TuS Breitscheider Ultraläufer erfolgreich beim Comrades Marathon in Südafrika

LeichtathletikPresse
Bernd Krayer, Leichtathletik-Chef des TuS Breitscheid, hat schon viele Ultramarathons bestritten und stellt sich immer neuen Herausforderungen über diese extremen Laufdistanzen. Am Pfingstsonntag erfüllte er sich einen ganz besonderen und langgehegten Traum und nahm am Comrades Marathon in Südafrika teil.
Der Comrades Marathon ist der traditionsreichste und teilnehmerstärkste Ultramarathon weltweit und wird seit fast 100 Jahren ausgetragen. In diesem Jahr verlief der 87 km „up-run“ mit rund 2.000 Höhenmetern von Durban bis Pietermaritzburg. Unter den rund 25.000 Teilnehmern aus rund 100 Nationen waren 60 deutsche Läuferinnen und Läufer.
Gestartet wurde morgens in der Dunkelheit um 5.30 Uhr bei noch angenehm kühler Temperatur, nachdem die Nationalhymne und das Lied „Shosholoza“ gesungen wurden. „Shosholoza“ ist das Zulu-Wort für „Mutig nach vorn schauen“ – ein passendes Motto zum Start. Ab den Mittagsstunden wurde es dann deutlich wärmer. Die Strecke war durchweg von sehr vielen Zuschauern gesäumt, die die Läufer enthusiastisch anfeuerten. Versorgung konnten die Teilnehmer unterwegs an 43 Verpflegungspunkten aufnehmen. Neben den steigenden Temperaturen waren bekannte Anstiege wie Bothas Hill oder Polly Shotts, die sich bis zu 2,5 km ununterbrochen bergauf zogen, eine Herausforderung. Da wurde es für manchen schwer, rechtzeitig die cut-off Punkte zu erreichen. Wer hier zu spät ankam, wurde aus dem Rennen genommen. Zielschluss war nach 12 Stunden und wer nur eine Sekunde später die Ziellinie überquerte, kam nicht in die Wertung.
Bernd Krayer lief die gesamte Strecke gemeinsam mit seinem Arbeitskollegen Markus Latz, der diesen Lauf nun schon zum fünften Mal absolvierte. Beide waren immer sicher innerhalb der cut-offs und erreichten glücklich nach 10:58:59 Stunden das Ziel, was beiden eine Bronze-Medaille einbrachte.
Bernd Krayer erzählte von seinem Erlebnis nach dem Lauf:

„Das Motto des Comrades Marathons war in diesem Jahr ‚Sizonqoba‘, was übersetzt so viel heißt wie ,gemeinsam schaffen wir es’. Markus und ich können das im Ziel dieses Laufs nur bestätigen. Das hier ist wirklich der größte Ultramarathon der Welt und ein absolutes Highlight für jeden Läufer.“

Nach diesem faszinierenden Erlebnis werden Bernd Krayer und seine Frau Brigitte noch ihren Urlaub in diesem wunderschönen Land fortsetzen und genießen.
Foto: Bernd und sein Kollege Markus Latz an der Wall of Honour bei ca. 43 km
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