Breitscheider Läufer können auch wandern – 252 km auf dem G1 Grüngürtel in Köln

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Es begann mit der spontanen Idee im Sommer, als Bernd Krayer die Ausschreibung zu einer Wanderung am 19.11.2022 in Köln sah und schon hatten sich vier Breitscheíder Läufer angemeldet. Die Distanz betrug 63 Kilometer und mit einem Startgeld von 25 EUR pro Person war man dabei.  Kürzere Distanzen waren nicht im Angebot.

Doch was ist der Grüngürtel? „Der Grüngürtel in Köln sind planmäßig angelegte Grünzonen, die sich auf beiden Ufern des Rheins halbkreisförmig um die Stadt Köln legen. Die sind aus den ehemalen Festungsrayons des Kölner Festungsrings entstanden.“ So erklärt Wikipedia den in den 1800er Jahren entstandenen Festungsring.

Für Christian Presser, Gerhard Rott, Norman Kraatz und Bernd Krayer sowie rund 30 weitere Teilnehmer begann die Wanderung morgens um 7 Uhr am Rheinenergiestadion in Köln. Eine Stunde später startete dann eine schnellere Gruppe mit 30 bis 40 Teilnehmern.

Gerhard, Bernd, Christian und Norman am Start

Als Rookies haben wir uns bewusst für die frühe Startzeit entschieden. So konnten wir ohne zeitlichen Druck unterwegs sein,

berichtete Bernd Krayer zur Entscheidung zum Frühstart. Bernd trug übrigens auch eine TuS Breitscheid-Fahne über die Strecke.

In der Morgendämmerung

Gerhard Rott hatte sich als für die Dokumentation noch was Besonderes überlegt:

Zu jeder vollen Stunde machen wir einen kurzen Stopp und dokumentieren das mit einem Selfie unserer Gruppe. Neben den Fotos zur Strecke ist es bestimmt interessant zu sehen wie man sich im Laufe des Tages verändert.

Die kurzweilige Strecke führte entgegen dem Uhrzeigersinn südlich zur Rodenkirchener Brücke und hier hatte man den ersten Blick auf den Kölner Dom. Obwohl es sich mit Köln um eine Stadt mit über 1 Millionen Einwohner handelte, waren die Wanderwege sehr ruhig und man sah kaum Leute. Die Hinweise an der Strecke zeigten immer eine Distanz von sechs bis sieben Kilometer zum Zentrum.

Decksteiner Weiher
VP

Das gewählte Wandertempo von etwas mehr als 5 km/h passte gut für alle und die Gruppe blieb zusammen. Ein besonderes Highlight war der Schlosspark in Köln Stammheim mit einer Skulpturenausstellung. Im Niehler Hafen war nach rund 44 Kilometern der zweite Verpflegungspunkt erreicht und hier konnten sich alle nochmal für den letzten Teil der Strecke stärken.

Rodenkirchener Brücke
Schlosspark Stammheim

 

Als es gegen 17 Uhr wieder so langsam dunkel wurde, waren bereits über 50 Kilometer absolviert und dieser Punkt wurde in Anlehnung an „Der Herr der Ringe“ als Hobbit-Moment benannt.

So weit war keiner von uns je gewandert,

kommentierte Christian die bisherige Leistung.

Die letzten 13 Kilometer wurden dann im Dunkeln absolviert, aber die Stimmung war weiterhin gut, auch wenn es nicht mehr ganz so locker klappte wie zu Beginn des Tages.

Um 19.30 Uhr war es dann soweit – nach 12 Stunden und 30 Minuten erreichten Bernd, Christian, Gerhard und Norman das Ziel am Kölner Stadion. Dort wartete schon die Zielverpflegung und wer wollte konnte endlich mit einem verdienten Kölsch auf diese Leistung anstoßen.

Im Ziel

Ich bin froh, dass mein Auto ein Automatikwagen ist. Das wird es auf der Rückfahrt etwas leichter machen,

sagte Norman, der Fahrer der Gruppe kurz vor der Abfahrt nach Ratingen-Breitscheid. Gegen 21 Uhr waren alle wieder zurück und der Sonntag war dann der Erholung gewidmet.

Die Strecke

Die Idee der gemeinsamen Wanderung hat allen viel Spaß gemacht und es soll mit diesem Bericht auch etwas Werbung gemacht werden. Vielleicht finden sich ja noch weitere Interessenten, die gerne dabei sein möchten. Es müssen ja nicht immer 63 Kilometer sein und auch in der heimatlichen Gegend gibt es viel zu entdecken.

 

 

 

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