1977 Erstes Vereinsheim

Im Gründermodus wurde das erste Vereinsheim errichtet.

Der TuS war noch jung und in den ersten Jahren fehlte ein Ort, an dem man zusammen kommen konnte. Aus den damaligen Vorstandsprotokollen ist zu erkennen, dass der TuS das Haus neben dem Schulhof anzumieten wollte. Dies kam aber nicht zu Stande, vermutlich hatte die Schule Eigenbedarf angemeldet. Im Protokoll der Jahreshauptversammlung vom 14. Januar 1977 konnte ich folgendes lesen:
„Heinz Holder spricht sich für die unverzügliche Errichtung des Vereinspavillons aus. Der Vereinspavillon ist nicht genehmigungspflichtig, wenn er als Geräte- und Lagerraum sowie als Frühstücksraum errichtet wird.“
Gesagt, getan, der Aufbau des ersten TuS-Vereinsheimes fand parallel zu den Bauarbeiten der ersten Tennisplätze statt. Tennis-Mitglieder konnten ihre Aufnahmegebühr durch aktive Mitarbeit reduzieren. Das Fundament wurde mit betongefüllten Rohren gebildet, die aus der Erde herausragten. Auf diesem Fundament wurde ein Holzboden verlegt. Im nachstehenden Bild ist der Unterbau noch gut zu erkennen. Im Hintergrund sind die bereits bestehenden Häuser von Breitscheid-Nord zu sehen.

Der Pavillon selbst war eine Spende des TuS-Mitglieds und Architekten Werner Kuhrmann. Der Bericht des Kassenwartes gab an, dass der geplante Etat von 10.000 DM für Ausbaumaßnahmen bereits im August 1977 überschritten war. Der Pavillon beherbergte einen großen und mehrere kleine Räume. Aufgebaut wurde er in der Nähe des Feldweges hinter dem Fußballplatz. Das erste Vereinsheim wurde nach den mir vorliegenden Unterlagen am 22.10.1977 entgültig fertiggestellt. Genutzt wurde er aber offensichtlich früher, denn schon vor diesem Datum wurde mehrfach in Vorstandssitzungen klargestellt, dass die Räume von allen Vereinsmitgliedern genutzt werden dürfen. Bei manchen Tennismitgliedern bestand wohl eine andere Auffassung. Ich glaube, da begann, was 1989 endete. Jedenfalls war der Pavillon der offizielle Treffpunkt für TuS-Mitglieder bis zum Dezember 1982. Das neue Tennis-Vereinsheim übernahm dann diese Funktion. Der Pavillon blieb noch lange stehen. Sträucher und Bäume wuchsen um ihn herum. Irgendwann weit in den 2000er-Jahren wurde der Pavillon dann endgültig abgetragen.

 


Peter Tack
Quelle: Vorstandsprotolle und Fotobuch von Heinz-Werner Stachelhaus
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